Bayreuther Christkindlesmarkt

„Leise Glockenklänge, leckerer Duft nach gebrannten Mandeln und Glühwein, bunte Lichter überall, glitzernde Farben, liebevolle Geschenke – das weihnachtliche Bayreuth bezaubert! “ So steht dieses Zitat auf der Website von Bayreuth. Na, dass ist mal ein Werbeversprechen zwei Tage vor Weihnachten. Dann prüfen wir das mal in der Realität und fahren als weihnachtlicher Beginn zum Shopping nach Bayreuth. Fast schon unheimlich, wir haben im Parkhaus sofort einen Platz ganz in der Nähe des Übergangs ins Einkaufscenter gefunden. Punkt. Wie immer sind die Menschen in Bayreuth entspannt, selbst jetzt. Ganz anders als in Nürnberg. Punkt. Zuerst ein Bratwurstbrötchen, denn seit dem Frühstück gab es nichts mehr. Lecker wie immer. Punkt. Selbst im Markt kein Gedrängel wie in anderen Märkten, alles ganz easy. Mandeln – ja. Glühwein – an jeder Ecke (scheint eine durstige Stadt zu sein, aber Glühwein geht halt in der Vorweihnachtszeit immer). Bunte Lichter und glitzernde Farben – ja. Liebevolle Geschenke – auf jeden Fall. Ein sehr schöner Mix mit vielen handwerklichen und kleinen Händlern. Punkt. Die Plätzchenformen musste ich haben, auch wenn ich gar keine Plätzchen backe und sie für Gemüse nehmen werde. Leise Glockenklänge – nichts zu hören. Hah, erwischt. Dafür ein Bläserchor und Weihnachtsgeschichten. Punkt. Gibt’s nichts Negatives? Doch. Was hat Langos mit Weihnachten zu tun? Mal kurz einatmen und Genießen – der Duft nach gebrannten Mandeln, vermischt mit einem betörenden Knoblaucharoma und einem Hauch Zwiebel aus der Fischbude, alles untermalt vom Glühweinparfum. Herrlich. Gebe ich jetzt einen Punkt Abzug dafür, dass die Geldbörse schmaler wird, weil wir im Sportladen und im Einkaufscenter immer was finden?  Nein, der vorweihnachtliche Frieden umströmt mich und ich werde milde. Fazit: Fünf von fünf Punkten. Nicht schlecht. Noch was? Ja. Die heißen Maroni waren lecker und wesentlich günstiger als in Nürnberg. Punkt. Und einen weiteren Punkt vergebe ich für das zweite Bratwurstbrötchen. 🙂 Die Hände waren voller Einkaufstüten, kein Platz für eine Kamera, deshalb durfte das Smartie ran. Mal wieder.

Markt
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