Kalchreuther Kirschgarten

Es wird wieder wärmer und das Wochenende kann jetzt wieder mit einem Spaziergang durch die wärmende Sonne eingeleitet werden. Die Natur ist zwei Wochen voraus, die Kirschblüte hat ihren Höhepunkt schon überschritten und die letzten bitterkalten Nächte haben den empfindlichen Blüten den Rest gegeben.  Die feine, helle Zartheit der  kleinen weißen Blätter kann schon nicht mehr mit dem Foto eingefangen werden, zumindest in diesen Kirschgärten. Also habe ich den Konverter auf die Kamera gepackt und dazu zwei manuelle Minolta-Obektive Baujahr 1980 mitgenommen, um ein wenig mit der Unschärfe zu spielen und die Cremigkeit des Bokehs auszuloten. Die Dinger waren ja schon damals ziemlich lichtstark, kosten aber heute praktisch nichts mehr. Manuelles Fokusieren und Einstellen der Blende ist eine ganz andere Art der Fotografie, entschleunigt und ich bin doch schon vom Autofokus geprägt. Auslöser halb durchdrücken, nichts tut sich. Am Einstellrad der Blende drehen, nichts tut sich. Erkenntnis – ich will mehr von den alten Dingern haben. Blöde Erkenntnis.

Ausblick
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