von Beilngries über China bis Riedenburg

on

Der April wollte an seinem letzten Tag noch einmal zeigen, was eigentlich in ihm steckt und verwöhnte uns mit einem sonnig warmen Tag. Wir haben die Radtourensaison eröffnet und sind von Beilngries über Dietfurt nach Riedenburg geradelt.  Dabei hat uns die kleine Hosentaschenknipsi – naja heute war sie eine Radtaschenknipsi – begleitet.  Beilngries mit der romantischen Altstadt samt mittelalterlicher Stadtmauer  ist Ausgangspunkt der Tour über rund 60 Kilometer. Entlang der Altmühl geht es auf ruhigen Radwegen bis Dietfurt. Unterwegs treffen wir auf Kottingwörth mit der Wehrkirche und den Fresken aus dem 13. Jahrhundert. In der Chinesenfaschingsstadt Dietfurt selbst lädt das Stadtbild zum Verweilen ein. Wir schlagen höflich die Einladung aus und besuchen Dietfurt auf der Rückfahrt. Den Wolfsberg umfahren wir und treffen bei Mühlbach auf die Reste des Ludwig-Donau-Main-Kanal und seiner modernen Entsprechung, dem Main-Donau-Kanal. Entlang der Altarme geht es nun auf fein geschotterten Wegen durch eine wunderbare Natur Richtung Riedenburg, immer wieder unterbrochen durch einen kurzen Besuch am neuen Kanal.  Wir werfen einen Blick auf Schloß Eggersberg und erreichen dann die Dreiburgenstadt Riedenburg. Überragt von der Rosenburg, den Ruinen des Rabensteins und des Tachensteins schmiegt sich das Städtchen ins Tal. Trotz jeder Menge Fahrrad- und Motorradfahrer finden wir sofort einen Platz im Café und stärken uns für die Rückfahrt. Die Strecke zurück gönnt uns den versprochenen  Rückenwind, ja, der Hinweg war schwer verdient. Unterwegs erkunden wir noch das vorgeschichtliche Erlebnisdorf Alcmona (ein Teil des Altmühltaler Archäologieparks) und gönnen uns die Schönheiten von Dietfurt, bevor es zurück nach Beilngries geht. Dort gibt es noch lecker Abendessen und dann geht es wohlig erschöpft zurück nach Hause. Wem die Torten im Café  zu lecker sind, kann auch mit dem Schiff zurück, Fahrräder werden dort kostenlos transportiert.

Segelflugplatz Beilngries
« 1 von 24 »