Der Darß

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Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zwischen Rostock und Stralsund gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und birgt neben dem Darßwald – einem der letzten Urwälder in Deutschland – noch die unberührte Westküste mit den berühmten Windflüchtern und natürlich jede Menge Ostsee und Erholung. Ich war da schon öfter, entdecke bei jedem Besuch Neues und die Natur formt die Westküste ohnehin jedes Jahr neu. Laut Arte zählt der Weststrand zu den zehn schönsten Naturstränden weltweit. Pst, keinesfalls weitersagen. Als Ausgangsort hatten wir uns Prerow gewählt und alles was digitale Fotos macht, durfte mal ran zum fotografieren.  Abends nach dem Essen machte also meist das Handy „klick“ und fing die Lichtstimmungen ein. Freundlicherweise wurde uns außerdem regionale Kultur, vom Tonnenabschlagen bis zur Zeestbotregatta geboten. Tonnenabschlagen ist ein Andenken an den Abzug der Schweden (Heringsfässer, die als Tribut abgegeben werden mussten, wurden aus Freude über den Abzug zerschlagen), Zeesenboote mit ihren charakteristischen braunen Segeln waren früher flache Arbeitsschiffe für die Boddengewässer. Der Nordstrand bietet karibischen Sand, Darßwald und Zingst jede Menge Platz zum Radfahren, Schauen und Entspannen und der Weststrand ist nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar. Das dahin selbst mitgebrachte Glas Wein zum Sonnenuntergang ist Romantik pur und so haben wir uns auch mal erst nach 23 Uhr auf den Weg durch den dunklen Wald nach Hause gemacht.

„Das Meer ist keine Landschaft, es ist das Erlebnis der Ewigkeit“ – Thomas Mann.

Jack Sparrow?
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