Schnaittach mit der Plastiklinse

Ich hatte ja schon über mein neues Nicht-Objektiv berichtet. Die Begeisterung ist so groß, das ich neulich meiner besseren Hälfte einen Zwilling für ihre Nikon schenkte . Der Sonntagnachmittag war sehr sonnig. Ein paar Wolken aber schon angekündigt, deshalb sollte nicht noch mit dem Auto irgendwohin gefahren werden und wir haben uns für einen Spaziergang durch Schnaittach entschieden. Wir wollten ja auch wissen, wie die Fortschritte beim neuen Café sind. Spontan ging es dann auf einen Teil des Schnaittacher Geschichtswegs . Interessant, wie viele Gasthöfe es früher in Schnaittach gab, gefühlt war das jedes zweite Haus. Mit dem Plastiklinsen hatten wir jedenfalls nicht viel zu schleppen, waren an der frischen Luft und haben den Sonnenschein nach den trüben Wintertagen wieder genossen. Seitliches Licht leuchtet bei den kleinen Dingern ganz schön rein und erschafft wunderbar altmodische und teilweise unscharfe Bilder und die „Festbrennweite“ samt festem Fokus macht ein anderes Herangehen an die Fotografie notwendig. In der Fröschau haben wir dann noch die Eigentümerin des kleinen Hauses Nr. 4 getroffen und aus erster Hand etwas über die Geschichte des Hauses erfahren. Das unterschiedliche Fachwerk zeigt einen nachträglichen Anbau – das Schwiegermutterzimmer. Ein gelungener Nachmittagsspaziergang. Beim Café wird übrigens gerade heftig innen gebaut.

das übliche Bild
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