Moin

Mal wieder den Horizont sehen und die Seele neu einnorden. Dazu eignet sich die Nordsee perfekt und bietet jeden Tag mehrfach Abwechslung, mal ist sie da, mal nicht. Ostfriesland war das Ziel und Neuharlingersiel der Standort, oder wie es dort oben heißt Neuharlingersiel und um. Der Ort liegt perfekt für Ausflüge auf die Inseln, für Radtouren und eben das „um“. Also alles, was eben drum herum ist. Jever, nein, Werbung macht dumm, es wird Jefer gesprochen – Greetsiel, das Rothenburg Ostfrieslands – der schiefste Kirchturm der Welt in Suurhusen – das Ewige Meer, ein Moorsee als Naturkleinod, Norden, Norddeich und die Seehundstation – jede Menge Fährhäfen, vom überlaufenen Touritransport (Richtung Norderney) bis ursprünglich (Richtung Baltrum) und natürlich Ausflüge ins Watt. Jeden Abend ein leckeres Abendessen mit Blick auf den Hafen in Neuharlingersiel mit seinen Krabbenkuttern – kein tägliches Eis, stattdessen ein Matjesbrötchen (Fisch ist gesund) – zwei Handvoll Sonnenuntergänge bis der Glutball am Horizont verschwunden ist, gerne auch im Liegestuhl an der Strandbar. Und Wind, herrlich erfrischender Wind, der einen so richtig durchpustet und die Temperaturen so schön erträglich macht. Einen Tidenkalender brauchten wir nicht, der morgendliche Blick aus dem Fenster zum Deich genügte. Wenn Kitesurfer zu sehen waren, dann war Flut. Ausprobiert habe ich auch mal die Erstellung eines Timelaps-Videos, im Beispiel ist der Sonnenuntergang in 500 Bildern dokumentiert, die dann als Video erstellt werden.

Jever, Schloss
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