Plecher Höhlenweg

Knapp neun Kilometer ist er lang, der Plecher Höhlenweg. Für Fotografen sind das rund vier Stunden. 🙂 Eine naturnahe Wanderung durch mächtige Wälder und entlang sonniger Wiesengründe, durch den Karst bergauf und bergab. Höhepunkt der abwechslungsreichen und für kleine und große Kinder (also mich) unbedingt emfehlenswerten Wanderung sind die Felsmassive und Höhlen. Es dauert nie länger als zehn Minuten und schon ist etwas Neues zu entdecken. Nach den ersten namenlosen Kleinhöhlen geht es am Kletterfelsen vorbei zur Fleischhöhle. Die Sage meint, in der Zeit vor 1914 hat ein Fleischdieb hier seine Beute versteckt. War aber nix mehr zu finden. Bergab und gleich wieder bergauf geht es zur Saalburg und weiter zur Saalburggrotte. Rohenloch- und Raumhöhle stehen als nächstes auf dem Programm. Unterwegs trafen wir auf stürmische Hinterlassenschaften. Mächtige Fichten waren abgebrochen (nicht umgekippt) wie Streichhölzer. Der alte Begräbnisplatz am Felsenloch beendet die Höhlentour. Die Wanderroute ist mit einem gelben Dreieck sehr gut markiert. Alle Höhlen sind für Kinder gefahrlos begehbar, eine Taschenlampe ist allerdings Pflicht, die Lampe im Smartie ist nicht hell genug. Die genaue Wegbeschreibung findet sich im Internet (Suche nach Plech Höhlenweg). Parkempfehlung – direkt an der Schule und am Sonntag danach noch ins Deutsche Kameramuseum. Die vier Stunden bezogen sich auf die kleine Runde und jede Menge Fotos. Natürlich ist die Wanderung auch in wesentlich kürzerer Zeit zu schaffen.

Wer mag, macht noch einen Abstecher zur Geißlochhöhle, die mit einer Länge von 145 Metern, die längste der zugänglichen Höhlen ist. Sie ist aber vom 01.10. bis 1.4. Überwinterungsquartier von Fledermäusen und in dieser Zeit geschlossen. Das wird ein gesonderter Ausflug werden.

noch ohne Namen
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