Bärn- und Leienfels

Die Wanderung am Sonntag führte uns vom Wanderparkplatz in Obertrubach auf dem – wie böse Zungen sagen – Herzkasperweg. Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass der Weg besonders steil wäre, nein der Weg ist eine spezielle Trainingsstrecke für Herz-Kreislauf Risikopatienten in der freien Natur. Zum „steil“ kommen wir noch, denn wir folgten dem Weg durch das Gründleinstal nur bis Bärnfels. Dort erst einmal rauf auf die Burgruine und den Blick über den Ort genossen. Dann weiter nach Leienfels. Jetzt kommen wir auch zum ersten Mal zum „steil“. Felsen sind in der Fränkischen Schweiz ja immer oben. Wer dann oben ist, muss auch wieder runter. Das ist dann das zweite „steil“. Wir kommen zurück ins Pitztal und wandern zurück zum Ausgangspunkt. Insgesamt waren es drei abwechslungsreiche Stunden (für Fotografen) bei gut acht Kilometern. Einkehrmöglichkeiten gäbe es mehr als genug und am Ende einen traumhaften Hohlweg mit einem grünen Dach darüber. Wer über’s Nachlaufen nachdenkt und Wandern generell als Therapie sieht, hier gibt’s die Route als GPS-Download. Der Rundweg kann auch in die andere Richtung gegangen werden, dann ist aber ein durchwegs steiler Anstieg von gut einem Kilometer zu bewältigen. Und – bei Regen würde ich den Weg nicht gehen.

Wegstrecke in der Übersicht (externer Link)

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