Pegnitztalradweg

on

Lange schon wollten wir mit dem Zug nach Neuhaus fahren und den Pegnitztalradweg bis nach Hause radeln. Jetzt haben wir es gemacht. Die Bahn brachte uns mit den Rädern bis nach Neuhaus. Die neuen Züge sind für die Radmitnahme eine Katastophe. Die Toiletten sind jetzt groß wie Tanzsäle, dafür wenig Platz für Räder. Räder werden übrigens in den Bahnhöfen auf den Treppen besser getragen, denn die Aufzüge sind mit zwei Rädern schon übervoll. Ja – der öffentliche Nahverkehr und die letzte Meile. Haken wir die Anreise ab und schwingen wir uns in die Sättel. Bei strahlendem Sonnenschein ging es von Neuhaus die Pegnitz entlang. Unter der ersten Stahlträgerbrücke waren Libellen unterwegs. Das kleine Gepäck nahm nur die Hosentaschenknipsi auf und ich bin richtig stolz auf die Bilder der Gemeinen Seejungfer (Blauflügel-Prachtlibelle). Kurz wurde es bergauf und bergab ein wenig anstrengend, bevor sich der Weg wieder entlang der träge dahingleitenden Pegnitz anschmiegt. Ein Bilderbuchtal und bei Sonnenschein genau das richtige Verhältnis zwischen Schatten und freien Flächen. Eine kurze Erfrischung im Café Inselblick in Vorra und weiter bis Hersbruck. An der Eisdiele kommen wir einfach nicht vorbei und nach etwas über 40 Kilometer waren wir dann wieder daheim. Fotografen sind wie immer zeitlich benachteiligt, denn sie brauchen dafür ohne die Rastzeiten fast vier Stunden. Aber, wir sind ja auch nicht auf der Flucht, sondern suchen das Sehen.

Anreise
« 1 von 19 »