Sie ist weg!

Das ist eine Geschichte, die an drei Tagen spielt und hier nicht chronologisch erzählt wird. Manchmal fließt die Donau in den Rhein. Wie bitte? Ja, im Sommer verliert die Donau bei Immendingen so viel Wasser in den darunterliegenden zerklüfteten Kalkstein, dass ihr Bett trockenen Fusses durchwandert werden kann. Das Wasser fließt ganzjährig 14 Kilometer unterirdisch in den Aachtopf. Das ist die größte Quelle Deutschlands. Dem Hinweis dorthin folgten wir bereits bei der Anreise. Wir hatten noch Zeit, entdeckten ein braunes Infoschild an der Autobahn und waren kurzentschlossen neugierig. Die Aachquelle ist der Ausgangspunkt der Radolfszeller Aache, die zwischen Radolfszell und der Halbinsel Höri in den Bodensee mündet. Und der wiederum wird ja bekanntlich zum Rhein. Also eigentlich fließt immer ein Teil der Donau in den Rhein. An der Mündung waren wir bei unserem Ausflug nach Stein am Rhein. Nach dem Besuch der Donauversinkung sind wir noch auf den Eiszeitpark bei Engen gestoßen. Dort wird das Leben eiszeitlicher Menschen im Hegau dokumentiert.

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