Tag des offenen Denkmals

Heute gab es die seltene Möglichkeit, einen Blick in den sonst verschlossenen Getreidespeicher am Museumsbahnhof Behringersmühle zu werfen. Von außen blicken die Fenster müde ins Tal der Wiesent, verhangen mit dicken Spinnweben. Für die Reinigung und Zwischenlagerung der wegen ihrer Qualität geschätzten Braugerste wurde das Gebäude 1938 errichtet. Die BayWa hat es zuletzt betrieben und nach 70 Jahren in den Dornröschenschlaf versetzt. Die Strecke nach Bamberg wurde außer Betrieb gesetzt und die Mälzerei wurde nun über die Straße beliefert. Die Technik zum Einlagern und Trocknen ist vollständig erhalten und funktionsfähig. Das von außen unscheinbare Gebäude zeigt die Bedeutung des alten Bahnhofs in Behringersmühle für Landwirtschaft und Braukunst in der Fränkischen Schweiz. Freundlicherweise öffneten die Dampfbahnfreunde noch nebenan ein Lager mit zwei alten Lokomotiven.

PS. Das war jetzt ein Jubiläumsblogeintrag. Nummer 250.

unter Dampf
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