Rachel

Das perfekte Wetter für die Wanderung auf und um den Rachel kündigte sich schon am frühen Morgen an. Vom Parkplatz aus brachte uns der Igelbus (ja, heißt wirklich so) in die Schutzzone des Nationalparks zur Racheldiensthütte. Dort ging es zuerst zur Felsenkanzel. Ein toller Begriff für einen zwei Meter hohen Fels. Aber mit einem unvergesslichen Ausblick bis zum Alpenhauptkamm. Der Wald verwandelt sich zurück in unberührte Natur. Der Weg wird felsiger, fast werden Treppenstufen daraus. Oberhalb des Rachelsees dann eine riesige Fläche abgestorbener Bäume. Waldsterben und viele Stürme haben dem Wald zugesetzt. Surreal ist die Landschaft. Neue Natur bildet sich und hier ist eines der letzten Rückzugsgebiete für Auerwild. Wir sind in T-Shirt und kurzer Hose unterwegs und wundern uns über dick eingepackte Wanderer am Gipfel. Der Rückweg führt uns zum dunklen Auge des Rachelsee, früher ein verwunschener Ort und Eingang zur Unterwelt. Entwässert wird er über den Seebach, der zur Großen Ohe wird und dann zur Ilz. Am Ende der Tour brachte uns der Igelbus zurück zum Parkplatz und zur wohlverdienten Entspannung in der Sauna.

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